FriesenRocknacht

07.03.2015

Neunte FriesenRocknacht


…und wieder einmal gab es in der Friesenhalle eine „Rocknacht“. Dieses mal sollte die Rocknacht sich an jüngere Musikbegeisterte richten.

Nicht zuletzt auch in der Hoffnung, dass sich das ein oder andere Friesenmitglied in die Halle in der Schießbergstraße verirrt.

Anscheinend hat sich innerhalb unseres Vereins noch nicht rumgesprochen, dass es auch noch eine eigene Halle gibt, oder aber, die meisten jüngeren Mitglieder wissen nicht wo die Schießbergstraße ist.

Leider war von uns „Friesen“ wieder nur der Helferstab anwesend. Friesen Mitglieder unter den Zuschauern habe ich so gut wie keine gesehen…schade. Für mich persönlich eine erneute Bestätigung, dass sich der Aufwand für die Mitglieder nicht lohnt. Wenn nicht noch was besonderes passiert, war das wohl meine letzte Organisation einer Rocknacht. Auch auf meinen Email Aufruf, gerade an die Abteilungen mit den jüngeren Sportlern, gab es keine Resonanz.

Aber nun zur Veranstaltung an sich. Um 18.30 Uhr sollte die erste Band spielen, im Vorverkauf waren ca. 150 Karten abgeholt, aber um 18.30 Uhr war nur ein kleiner Teil der Zuschauer in der Halle…ich wäre am liebsten in den Keller gegangen. Alleine schon, weil 15 Helfer darauf warteten, Eintrittskarten abzureißen, Hände zu stempeln, Biermarken zu verkaufen und die Gäste zu bewirten.

KnallHeinz, die Opener der Rocknacht, ließen sich davon nicht beirren. Wie der Name schon sagt, sind die Herren ein wenig „durchgeknallt“, was aber der Musik nicht schaden sollte. Nach 40 Minuten und kurzer Umbaupause ging es dann mit Fiete weiter, anschließend NeuZeit und danach 7MilesAhead. Alle 4 Bands trugen Eigenkompositionen, oft mit deutschen Texten, vor. Nicht umsonst waren einige schon in der Endausscheidung des deutschen Rock- und Pop-Preises vertreten.

Da die Umbaupausen sehr kurz gehalten werden konnten, kam keine lange Weile im mittlerweile auf ca. 300 Personen gewachsenen Publikum auf.

Gegen 22.00 Uhr durfte ich dann den Auftritt der Coverband „UnArt“ ansagen. Es stellte sich heraus, dass doch die meisten Besucher wegen „UnArt“ gekommen waren. In Freudenberg hat „UnArt“ schon einige Stadtfeste, Firmenfeiern etc. zum tanzen gebracht. Die angereisten Freudenberger ließen sich daher nicht nehmen, die Band kräftig zu feiern. Auch in der Friesenhalle wurde getanzt und gesungen. Ganz unbekannt sind die Musiker dem regelmäßigem Publikum der Friesen Rocknächte nicht. Bereits in früheren Rocknächten haben UnArt als Vorband in der Friesenhalle gespielt.

Am diesem Samstag im März hatte die Band 45!!! Songs auf der Setlist. Sozusagen von „Abba bis Zappa“ gab es richtig was auf die Ohren. Zum Schluss saßen fast alle feiernden Menschen sogar auf dem Boden und wähnten sich in einem Ruderboot zu Reichelts „AlohaHejaHe“…“Ich hab die ganze Welt gesehen….“ ihr kennt das ja sicher. Nach gut 3 Stunden und den Zugaben war dann auch „UnArt“ erschöpft, aber glücklich über die gelungene Show.

Nachdem die letzten Gäste die Halle verlassen hatten, wurde noch bis 3.00 Uhr aufgeräumt, nicht alles, den Rest haben wir dann zu dritt am Sonntag erledigt.

Was habe ich als Resume´ mitnehmen können? Nun, es lohnt sich für den Verein an sich, die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Für die Mitglieder lohnt es sich nicht, die möchten solche Veranstaltung nicht, wenn das anders wäre, hätte man sich den ein oder anderen auf der Veranstaltung gesehen (ausgenommen natürlich die vielen Helfer, denen ein großes Dankeschön gilt!).

Wenn zukünftig Mitglieder eine Rocknacht organisieren, werde ich sicher als Gast zum Feiern in der Halle sein.

Ralf Müller