Neue Medien als Zeichen der Zeit

01.03.2015

Neue Medien als Zeichen der Zeit


Eine persönliche Sicht auf unsere Klausurtagung

Für mich hat alles angefangen mit einer Einladung seitens unseres Vorstandsvorsitzenden Dr. Horst C. Uzar. Es findet eine Vorstandsklausur am Samstag, den 31.01.2015 für uns Vereinsmitglieder statt. Wieso auch nicht? Meine letzte Klausur ist schon knapp ein Jahrzehnt her. Also habe ich Horst schriftlich zugesagt. Auch wenn ich nach der Zusage ein bisschen Bammel hatte. Nicht nur wegen der Klausur sondern weil in der Einladung auch mit anschließenden Arbeitsgruppen gedroht wurde. 

Spaß beiseite. Es sollen sich Gedanken über die Zukunft unseres Vereins gemacht werden. Bisher habe ich mich persönlich nahezu ausschließlich mit Belangen der TT Abteilung beschäftigt. Die Klausurtagung gab mir Gelegenheit, auch mal auf Hauptvereinsebene gestalterisch mitzuwirken.

Ankunft war morgens kurz vor 10 Uhr an der Friesenhalle. Es war recht praktisch, dass gerade an diesem Morgen der Großteil des Schnees weggeschmolzen war. Dies erleichterte die Anfahrt. Auch durfte ich unseren Moderator Jens Karnbach, der aus Bonn angereist war, schon vor der Veranstaltung kennenlernen. Er war gerade dabei, ein Foto von den Schneemassen zu machen, in die er hineingeraten war in unserem Siegerland. Er schickte es mit WhatsApp (auf das wir noch zu sprechen kommen) zu seiner Familie, um mitzuteilen, dass er trotzdem gut angekommen war. Nun gut, weniger Höhenmeter, andere Sichtweisen auf Schnee.

Die Klausurtagung fand an einem halbwegs runden Tischkreis statt, welcher auch gut besucht war. Die Moderation hat Herr Karnbach wirklich gut gemacht. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe, eine Diskussionsrunde mit Ehrenamtsträgern und engagierten Menschen zu führen, die unterschiedlichste Charaktere besitzen.

Mein persönlicher Eindruck der Klausurtagung war, dass es mir immer wieder eine Freude ist, mit hilfsbereiten Menschen zusammen zu sein. Es ist eben ein bestimmter Schlag Mensch, der bereit ist, einen Teil seiner Freizeit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Hier kommt ein Teil der Motivation her, aufgrund derer ich die Aufgabe der Abteilungsleitung TT übernommen habe.

Der Moderator war sehr aufmerksam und einfühlsam. Bei Bemerkungen und Fragen hat er stets zugehört, aussprechen lassen, darüber kurz nachgedacht, um anschließend darauf zu antworten. Ein aus meiner Sicht sehr angenehmer Gesprächspartner. Aber Ok, ist wahrscheinlich auch sein tägliches Berufs-Butterbrot.

Insgesamt hat mir die Klausurtagung sehr viel Spaß gemacht. Mit Sicherheit werde ich nicht das letzte Mal bei solchen Arten von Veranstaltungen dabei gewesen sein.

Zum letzten Drittel der Tagung meldete ich mich zum Arbeitseinsatz in der Gruppe “Neue Medien”.

Arbeitsgruppe Neue Medien

Die Arbeitsgruppe Neue Medien bei der Klausurtagung hatte die Aufgabe, den Einsatz der Neuen Medien näher zu beleuchten. Zusammengefasst ging es um die Frage

Wo / Wie sollen Neue Medien eingesetzt werden?

Die Arbeitsgruppe bestand aus den folgenden Teilnehmern:

  • Wilfried Rubertus
  • Gisela Höfer
  • Klaus Mühlnikel
  • Carolin Mühlnikel
  • Falk Bauer

 

Zur Erläuterung muss gesagt werden, was mit “Neue Medien” überhaupt gemeint ist. Dabei geht es um die Techniken, welche das Internet und die Smartphones in der heutigen Zeit darstellen. Diese Techniken bieten natürlich neue Möglichkeiten für unseren Verein. Für eine zeitgemäße Imagedarstellung kommt man um den Einsatz von Internettechniken nicht mehr herum. Offizielle Zahlen zeigen, dass der Nutzerkreis stetig steigt. Auch die Zeiten pro Benutzer steigen. Ob es sich hierbei um reine Kommunikation über Email, WhatsApp oder Social Networks handelt, wird erst einmal nicht unterschieden.

 

Egal aus welchem Jahrgang man stammt, es ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu sehen, dass die Neuen Medien allgegenwärtiger werden. Anteil daran haben auch sicherlich die Smartphones, welche mittlerweile über ein Mobile Network nahezu überall das Internet zur Verfügung stellen (wenn es nach Hollywood geht, sogar in Tiefgaragen und Bunkeranlagen).

Selbstverständlich setzen wir in unserem Verein einen Teil der Techniken bereits ein. Die Vereinshomepage ist ja bereits etabliert und wird umfassend genutzt. Einzelne Abteilungen nutzen auch das Social Network als Kommunikationsmittel.

Als Möglichkeiten der Neuen Medien wurden beispielhaft aufgegriffen:

  • Homepage
  • Email
  • WhatsApp / Facebook

Diese drei Punkte haben unterschiedliche Einsatzgebiete und Ziele.

Unsere Homepage dient in erster Linie dazu, eine Weitergabe von Informationen zu ermöglichen. Es ist das Hauptmittel unseres Vereins für Aussendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit.

WhatsApp wiederum bietet die Möglichkeit des Dialogs. Es ist weniger für die Öffentlichkeitsarbeit geeignet sondern eher für das “schnelle Wort zwischendurch” (ähnlich wie sms).

Facebook ordnet sich zwischen Homepage und WhatsApp an. Durch Chattechniken wird die schnelle Kommunikation ermöglicht. Und durch Profilseiten können Imagedarstellungen vorgenommen werden.

Und Emails werden bei uns schwerpunktmäßig zur Bewältigung des internen Schriftverkehrs verwendet. Auch dieser Artikel wird durch einige Emailanhänge gehen, bevor er in unserem Friesenspiegel abgedruckt wird.

Die Arbeitsgruppe Neue Medien gab folgende Empfehlung an das Auditorium ab:

Die Homepage selbst kann erweitert werden. Der Einsatz von Werkzeugen kann die Pflege und die “Emotionalisierung” erleichtern. Die Pflege der Homepage kann durch ein Regelwerk vorgegeben werden, auch für die einzelnen Abteilungen.

 

Von dem Einsatz von Facebook und WhatsApp auf Hauptvereinsebene wird abgeraten. Es handelt sich hierbei um eine (WhatsApp gehört zu Facebook) amerikanische Firma nach US-amerikanischer Rechtslage und -auffassung. Die Gültigkeit deren AGBs ist nach deutscher Rechtslage bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht eindeutig geklärt. Da TG Friesen, als eingetragener Verein, auch eine ehrenamtlich agierende juristische Vertretung hat, sollte dieser das Risiko einer nicht eindeutigen Rechtslage nicht zugemutet werden. Mit Abstrichen gilt dies auch für die Homepage und deren Inhalt. Allerdings besitzt der Verein die Kontrolle über die gesamte Homepage und muss sich ausschließlich nach deutscher Rechtslage richten. Den einzelnen Abteilungen ist es natürlich freigestellt, inwieweit diese Facebook, WhatsApp und andere Social Networks verwenden wollen. Hier kann möglicherweise auch ein Regelwerk zum Einsatz hilfreich zur Seite gestellt werden.

 

Die Emails in der internen Kommunikation haben sich bislang bewährt, so dass hier kein akuter Handlungsbedarf besteht. Lediglich ein Regelwerk kann auch hier den Einsatz erleichtern. Zum Beispiel kann vorgegeben werden, wie bei interner Kommunikation der Betreff der Email günstig gewählt werden kann.

Es bleibt festzuhalten, dass Klaus Mühlnikel sich bereit erklärt hat, die Idee eines Regelwerks zu verfolgen und demnächst weitere Sitzungen dazu folgen werden.

Falk Bauer